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Karten und Navigation

Kartenauswahl

Luftbild

Karttahimmeli wĂ€hlt automatisch die beste Karte fĂŒr die jeweilige Zoomstufe aus. Sie mĂŒssen die Karte nicht selbst wechseln – Heran- oder Herauszoomen genĂŒgt.

Zoomstufe Automatische Karte
Weite Übersicht „Straßenkarte"
Arbeitsansicht Topografisch
Detailansicht MapAnt (Ameisenkarte)
Volle Zoomstufe Luftbild

Die Karte lĂ€sst sich auch manuell ĂŒber die Kartenauswahl-SchaltflĂ€che am rechten Rand wechseln.

Kartenoptionen

KartenwÀhler

Topografisch

Die vertraute Basis-GelĂ€ndekarte. Die Höhenlinien wurden von Hand nach dem ursprĂŒnglichen Maßstab 1:20 000 gezeichnet – bei sehr nahem Zoom kommen keine weiteren Details mehr hinzu.

MapAnt+ – die „Ameisenkarte"

Warum MapAnt oft die beste Wahl ist

Die Höhenlinien von MapAnt werden maschinell aus Laserscanning-Daten erzeugt und entsprechen daher den tatsÀchlichen GelÀndeformen genauer als eine von Hand gezeichnete GelÀndekarte. Mit MapAnt lÀsst sich die eigene Position im GelÀnde oft deutlich genauer bestimmen.

GrĂŒn steht fĂŒr dichte Vegetation, Orange fĂŒr offenes GelĂ€nde. Schwarze Punkte zeigen steile Felsen oder sichtbares Gestein.

MapAnt ist eine automatisch aus Laserscanning-Daten erzeugte Karte, die einer Orientierungskarte Àhnelt. Sie zeigt die GelÀndeformen genauer als eine herkömmliche GelÀndekarte.

Andersfarbige Höhenlinien in MapAnt

In MapAnt werden manche Höhenlinien in einer anderen Farbe dargestellt — das sind negative Höhenlinien, also Senken: GelĂ€ndestellen, an denen das umgebende GelĂ€nde höher liegt als der Boden der Senke. Solche Stellen sind zum Beispiel Dolinen, Gruben und Grabenböschungen. Die abweichende Farbe ist kein Kartenfehler, sondern eine bewusste visuelle Unterscheidung.

MapAnt zeigt offene FlÀchen und die Dichte des Bewuchses genau wie eine Orientierungskarte. SteilhÀnge werden auf der Karte als schwarze Linien dargestellt.

Derselbe Ort auf der GelÀndekarte
Automatische Auswahl (GelÀndekarte) bei Zoomstufe 16,4
Derselbe Ort mit MapAnt
Derselbe Ort und dieselbe Zoomstufe, mit MapAnt im KartenwÀhler ausgewÀhlt

Luftbild

Bei nahem Zoom wechselt Karttahimmeli automatisch zum Luftbild. NĂŒtzlich, wenn die Umgebung eines Zielorts genau ĂŒberprĂŒft werden soll.

Adresskarte

In besiedelten Gebieten ist die Adresskarte oft am besten geeignet – Adressen sind klar erkennbar, und Gebiete lassen sich anhand der Straßen leichter einordnen.

Heller Kartenmodus

Wenn viele Markierungen auf der Karte vorhanden sind, kann die Karte aufgehellt werden – dadurch heben sich die Markierungen besser ab. Die Einstellung findet sich im KartenauswahlmenĂŒ.

Seekarten

An Finnlands KĂŒsten- und BinnengewĂ€ssern stehen offizielle Seekarten zur VerfĂŒgung. Sie werden aktiviert, indem Sie zunĂ€chst Vektorkarte auswĂ€hlen und anschließend im KartenmenĂŒ die Option Seekarte (WasserflĂ€chen) einschalten.

GrundstĂŒcksgrenzen

GrundstĂŒcksgrenzen lassen sich als eigene Ebene ĂŒber den Schalter GrundstĂŒcksgrenzen im KartenauswahlmenĂŒ einblenden. Die Grenzen werden erst bei relativ nahem Zoom sichtbar, Ă€hnlich wie beim Luftbild.

In Finnland basieren die GrundstĂŒcksgrenzen auf dem eigenen, genauen Katasterdatenbestand der finnischen Landvermessungsbehörde (Maanmittauslaitos). In den ĂŒbrigen LĂ€ndern wird der europaweite Kataster-Datensatz Maps for Europe (Stand Juli 2025) verwendet, der folgende LĂ€nder abdeckt: Estland, Lettland, Spanien, Österreich, DĂ€nemark, Frankreich, Niederlande, Schweiz, Tschechien und Belgien.

Der Schalter fĂŒr GrundstĂŒcksgrenzen wird in anderen LĂ€ndern nicht angezeigt (u. a. Schweden, Norwegen, Großbritannien, Deutschland, Polen, Italien, Portugal sowie LĂ€nder außerhalb Europas), da fĂŒr sie keine Grenzdaten verfĂŒgbar sind.

Geografische Abdeckung der Karten

Karttahimmeli nutzt in mehr als 20 LĂ€ndern offizielle nationale Kartendienste.

Land GelĂ€ndekarte Luftbild Orientierungskarte GrundstĂŒcksgrenzen
Finnland ✓ ✓ ✓ ✓ ÂČ
Estland ✓ ✓ ✓ ✓
Schweden ✓
Norwegen ✓ ✓
Frankreich ✓ ✓ ✓
Österreich ✓ ✓ ✓
Schweiz ✓ ✓ ✓
Tschechien ✓ ✓ ✓
Belgien ✓ ✓ ✓
Niederlande ✓ ✓ ✓
Deutschland ✓ ✓ ×6
Spanien ✓ ✓ ✓ ✓
Großbritannien ✓
DĂ€nemark ✓ ✓
Polen ✓
Italien ✓ Âč ✓ ×4
Lettland ✓ ✓
Litauen ✓ ✓
Slowenien ✓ ✓
Neuseeland ✓ ✓
Portugal ✓ ✓
Australien ✓

Âč Region Piemont. Die Luftbilder fĂŒr Deutschland und Italien sind regional — mehrere Bundesland- bzw. Regionsebenen.

ÂČ Die finnischen GrundstĂŒcksgrenzen stammen aus dem eigenen Datenbestand der finnischen Landvermessungsbehörde (Maanmittauslaitos), die der anderen LĂ€nder aus dem gemeinsamen europaweiten Datensatz — siehe oben.

Weltweit zusĂ€tzlich verfĂŒgbar sind die globalen Ebenen: Schummerung (multidirektionales Hillshade) und Höhenlinien (werden direkt auf dem GerĂ€t aus Höhendaten berechnet, ab Zoomstufe 13).

Kartenbeispiele aus verschiedenen LĂ€ndern

Neuseeland – LINZ Topo50 GelĂ€ndekarte
Neuseeland: Land Information New Zealand, Topo50 (CC BY 4.0) – Mt Ruapehu
Estland – Maa-amet GelĂ€ndekarte
Estland: Maa-amet-GelÀndekartendienst (CC BY 4.0)
Schweden – LantmĂ€teriet Topowebb
Schweden: LantmÀteriet Topowebb (CC0)
Norwegen – Kartverket
Norwegen: Kartverket (CC BY 4.0)
Niederlande – PDOK BRT Achtergrondkaart
Niederlande: PDOK / Kadaster BRT Achtergrondkaart (CC BY 4.0)
Spanien – IGN España GelĂ€ndekarte
Spanien: IGN España MTN rasterizado (CC BY 4.0)

Die Karte wird durch Ziehen mit dem Finger oder der Maus verschoben.

Zoommethoden

  • Pinch-Geste – mit zwei Fingern auf dem Touchscreen heran- oder herauszoomen
  • Doppeltipp und Ziehen – zweimal schnell antippen und gedrĂŒckt halten, dann nach oben ziehen zum Heranzoomen oder nach unten zum Herauszoomen
  • Doppelklick (Browser) – zoomt um eine Stufe heran
  • Mausrad (Browser) – zoomt heran oder heraus
  • Zoom-SchaltflĂ€chen – die Tasten + und − am rechten Kartenrand
  • LautstĂ€rketasten (Android-App) – zoomen heran und heraus
  • Tastatur (Browser) – klicken Sie einmal auf die Karte, um sie zu aktivieren; danach verschieben die Pfeiltasten die Karte und +/− zoomen

Automatische Kartenzentrierung

FĂŒr den Einsatz im GelĂ€nde kann die Karte so eingestellt werden, dass sie automatisch der eigenen Position folgt. Die Anzeige des eigenen Standorts wird ĂŒber den Schalter eigener Standort aktiviert. Ist er eingeschaltet, erhĂ€lt die ZentrierungsschaltflĂ€che drei verschiedene Modi:

Zentrierung und Navigationsmodus

  1. Freier Modus (Standard) – die Karte lĂ€sst sich frei verschieben, der eigene Standort wird als Punkt angezeigt
  2. Zentrierungsmodus – die Karte folgt automatisch dem eigenen Standort; sie lĂ€sst sich nicht verschieben, kann aber gedreht werden
  3. Navigationsmodus – die Karte dreht sich automatisch in Fahrt-/Gehrichtung, und der eigene Standort wird im unteren Drittel angezeigt

Zentrierungsmodus

Navigationsmodus

Navigationsmodus aktiv

Im Navigationsmodus dreht sich die Karte nach der Kompass- oder GPS-Richtung. Im Stillstand wird der Kompass verwendet, in Bewegung die GPS-Richtung. Der Modus wird durch ein drittes DrĂŒcken der SchaltflĂ€che wieder verlassen.

Nordlinien und Hilfsanzeigen

Im MenĂŒ Einstellungen können Sie Folgendes aktivieren:

  • Magnetisch-Nord-Linien – erleichtern die Navigation mit einem Handkompass
  • Kompassrichtungen – zeigt die Himmelsrichtungen auf der Karte
  • Maßstabskreise – zeigt den Kartenmaßstab an
  • GerĂ€tekompass – zeigt die vom GerĂ€tekompass ermittelte Richtung auf der Karte
  • WindfĂ€hnchen – zeigt Winddaten der nĂ€chstgelegenen Stationen auf der Karte

Kartencache

FĂŒr Fortgeschrittene: Offline-Karten

Karttahimmeli lĂ€dt Kartenkacheln automatisch in den Cache, wĂ€hrend Sie die Karte durchsuchen. Vor dem Einsatz im GelĂ€nde lohnt es sich, das Einsatzgebiet sowohl auf der GelĂ€ndekarten- als auch auf der MapAnt-Ebene durchzuscrollen – dann funktionieren die Karten auch ohne Netzverbindung.

Meldet die App einen leeren Cache, durchsuchen Sie das Gebiet in Ruhe, bevor Sie aufbrechen.

Karttahimmeli funktioniert auch ohne Netzverbindung, sofern die Kartenkacheln zuvor in den Cache geladen wurden.

Offline-Nutzung

Karttahimmeli startet und öffnet die zuletzt genutzten EinsĂ€tze auch ohne Netzverbindung. Der Kartenzustand wird auf den Stand zurĂŒckgesetzt, der galt, als der Einsatz zuletzt mit Netzverbindung aufgerufen wurde — die allerneuesten Änderungen erscheinen also erst, wenn die Verbindung wiederhergestellt ist.

Standortfreigabe und das Erstellen von Markierungen können auch in Funklöchern fortgesetzt werden. In der Warteschlange befindliche Standorte und Markierungen werden automatisch gesendet, sobald die Netzverbindung wiederhergestellt ist.

Vorgehen in Funklöchern

Wenn Sie wissen, dass es im Einsatzgebiet Funklöcher gibt, öffnen Sie den Einsatz und durchsuchen Sie den Kartenbereich, bevor Sie aufbrechen. So sind die Karten im Cache gespeichert, und die App startet auch ohne Netzverbindung voll funktionsfÀhig.