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Einsätze

Was ist ein Einsatz?

Ein Einsatz ist die in Karttahimmeli verwendete Kennung, die alle Markierungen einer einzelnen Suche oder Mission zusammenbindet. Er ist gewissermaßen ein geschlossenes „Kartenpaket", dem alle Teams derselben Mission beitreten.

Teams, die in unterschiedlichen Einsätzen arbeiten, sehen die Markierungen der jeweils anderen nicht – auch wenn sie dasselbe System nutzen.

Einsatzkennung

Einsatzeinstellungen

Die Einsatzkennung ist ein frei wählbarer Text, mit dem der Einsatz eindeutig identifiziert wird. Verwenden alle dieselbe Kennung, sehen sie dieselbe Karte mit denselben Markierungen.

Schreibweise der Einsatzkennung:

  • Groß- und Kleinschreibung sind gleichwertig (SUCHE = suche)
  • Leerzeichen und Satzzeichen werden ignoriert (Suche 1 = suche1)
  • Nur Buchstaben und Zahlen werden berücksichtigt

Das bedeutet: Auch wenn die Kennung handschriftlich auf ein Flipchart geschrieben oder am Telefon durchgegeben wird, wird sie trotz kleiner Schreibfehler in der Regel richtig interpretiert. Stellen Sie dennoch sicher, dass Sie dem richtigen Einsatz beigetreten sind. Wirkt der Einsatz völlig leer, lohnt es sich, die Einsatzkennung noch einmal zu überprüfen.

Kennung mit Bedacht wählen

Vermeiden Sie leicht zu erratende Kennungen wie ein Datum oder einen Ortsnamen in Kombination mit der Einsatzart (suche-muenchen). Über die Nutzung von Karttahimmeli wurde bereits in den Medien berichtet, daher könnten Außenstehende versuchen, Einsatzkennungen zu erraten.

Eine gute Kennung: zwei zufällige Wörter oder ein Wort plus eine Zahl, die kein Datum ist. Verwenden Sie bei Bedarf Satzzeichen, damit Buchstaben und Zahlen nicht ineinander übergehen. Zum Beispiel ist Aarni-10-otso übersichtlicher als Aarni10otso (beide Formen bezeichnen denselben Einsatz!).

Einen Einsatz erstellen

Ein Einsatz muss nicht gesondert „angelegt" werden – geben Sie einfach die Einsatzkennung in das Feld ein und treten Sie dem Einsatz bei. Existiert der Einsatz noch nicht, wird er automatisch erstellt, sobald die erste Markierung oder der erste geteilte Standort gespeichert wird.

Wer kann einen Einsatz erstellen?

Jede und jeder kann einen Einsatz erstellen, indem sie oder er die Kennung eingibt. Es gibt keine hierarchische Struktur – das ermöglicht schnelles Handeln, während sich die Einsatzorganisation organisch formiert.

In einer echten Lage ist es dennoch ratsam, zunächst bei der Einsatzleitung nachzufragen, ob der Einsatz bereits eingerichtet wurde und wie die offizielle Kennung lautet. Möglicherweise hat jemand die Planung bereits unter einem bestimmten Einsatznamen begonnen.

Einsatzkennung weitergeben

Am häufigsten wird die Kennung sichtbar am Anmeldepunkt notiert. Darüber hinaus kann die Kennung geteilt werden:

  • Als QR-Code – ausgedruckt oder auf dem Bildschirm angezeigt
  • Als Link – per Nachricht versendet
  • Per Telefon – mündlich durchgegeben

Da die Groß-/Kleinschreibung keine Rolle spielt, funktioniert eine mündlich durchgegebene Kennung auch dann, wenn die Empfängerin oder der Empfänger sie in einer anderen Schreibweise notiert.

Tipp für die Einsatzleitung

Ein QR-Code der Einsatzkennung lässt sich einfach auf A4 ausdrucken: Öffnen Sie den Einsatz im Browser und drücken Sie Strg+P. Die Druckansicht zeigt sowohl die Textkennung als auch den QR-Code.

Sie können den QR-Code auch direkt von Ihrem Gerät anzeigen.

Eigentümerschaft des Einsatzes

Für Fortgeschrittene: Eigentümerschaft

Die Person mit der Eigentümerschaft verwaltet die Einsatzeinstellungen, etwa das Passwort und weitere Eigentümer. Wird ein Passwort gesetzt, können nur Personen beitreten, die das Passwort kennen.

Die Eigentümerschaft wird über das Personensymbol neben dem Feld für die Einsatzkennung verwaltet. Die Anmeldung erfordert ein Google-Konto.

In einem echten Einsatz sollte die Einsatzleitung die Eigentümerschaft so früh wie möglich übernehmen. Das verhindert zum Beispiel, dass eine einzelne Person im Team versehentlich die Eigentümerschaft übernimmt oder ein Passwort setzt.

Vorteile der Eigentümerschaft:

  • Verhindert, dass Außenstehende ein Passwort für den Einsatz setzen
  • Ermöglicht das nachträgliche Hinzufügen eines Passwortschutzes
  • In einem passwortgeschützten Einsatz sind Streckenverläufe – und damit auch Replay90 Tage rückwirkend sichtbar (ohne Passwort 7 Tage)
  • Der Einsatz kann schreibgeschützt werden, wonach keine Änderungen oder Ergänzungen mehr akzeptiert werden

Passwortschutz des Einsatzes

Ein Passwortschutz ist sinnvoll, wenn der Verdacht besteht, dass Außenstehende Zugang zum Einsatz erhalten haben. Nach dem Setzen eines Passworts werden bereits beigetretene Nutzerinnen und Nutzer, die das Passwort nicht kennen, automatisch aus dem Einsatz entfernt.

Gemeinsames Passwort für Übungen

Bei vereinsinternen Übungen kann im Voraus ein gemeinsames Passwort vereinbart werden, das bei allen Übungen verwendet wird. So lässt sich die Streckenhistorie auch in Einsätzen einsehen, die älter als eine Woche sind.

Schreibschutz des Einsatzes

Empfehlung: alte Einsätze schreibschützen

Ist ein Einsatz (Mission oder Übung) beendet, empfiehlt es sich, den Schreibschutz zu aktivieren. Bereits gespeicherte Daten – Markierungen, Strecken und Replay – bleiben vollständig sichtbar und durchsuchbar, es kann jedoch nichts Neues mehr versehentlich hinzugefügt werden.

Der Schreibschutz wird an derselben Stelle eingestellt wie Passwort und Eigentümerschaft: über die Einsatzverwaltung, die sich über das Personensymbol neben dem Feld für die Einsatzkennung öffnet.

In einem schreibgeschützten Einsatz gilt:

  • Neue Beobachtungen oder Zeichnungen können nicht hinzugefügt werden
  • Die Standortfreigabe stoppt automatisch und kann nicht wieder aktiviert werden
  • Das Verbinden eines Trackers mit dem Einsatz wird blockiert (Statusprüfung und das Beenden der Ortung funktionieren weiterhin)

Der Schreibschutz verlängert nicht die Aufbewahrungsdauer der Streckenhistorie – diese richtet sich weiterhin ausschließlich nach dem Zeitpunkt, zu dem die erste Markierung gespeichert wurde.

Aufbewahrungsdauer des Einsatzes

Alle im Einsatz gespeicherten Daten – Markierungen, Zeichnungen, Streckenhistorie und geteilte Standorte – werden automatisch 90 Tage, nachdem die erste Markierung oder der erste geteilte Standort im Einsatz gespeichert wurde, gelöscht. Die Aufbewahrungsdauer gilt für den gesamten Einsatz und kann weder durch ein Passwort noch durch den Schreibschutz verlängert werden.

Treten Sie einem Einsatz bei, in dem bereits Markierungen vorhanden sind, sehen Sie das genaue Löschdatum in den Einsatzeinstellungen. Wurde der Einsatz noch gar nicht genutzt, zeigt die Ansicht nur einen allgemeinen Hinweis zur Aufbewahrungsdauer – das genaue Datum wird erst bei der ersten Speicherung berechnet.

Daten können nicht selbst gelöscht werden, und die Löschung kann nicht beschleunigt werden

Die Daten eines Einsatzes können nicht manuell im Voraus gelöscht werden, und die 90-Tage-Frist kann nicht verkürzt werden. Wurden im Einsatz sensible Informationen geteilt, übernehmen Sie so schnell wie möglich die Eigentümerschaft und setzen Sie ein Passwort – das verhindert, dass künftig Personen beitreten, die das Passwort nicht kennen (wer das richtige Passwort kennt, kann weiterhin beitreten), auch wenn bereits geteilte Daten nicht rückwirkend verborgen werden können.

Benötigen Sie die Daten länger als 90 Tage, sichern Sie sie selbst vor Ablauf der Frist, zum Beispiel durch Ausdrucken oder den Export als GPX.