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Standortfreigabe

Den eigenen Standort teilen

Standortfreigabe bedeutet, dass andere Personen im Einsatz in Echtzeit sehen können, wo Sie sich befinden. Sie ist eine der wichtigsten Funktionen von Karttahimmeli für den Aufbau eines gemeinsamen Lagebilds.

Die Standortfreigabe wird über eine eigene Schaltfläche (Standort teilen) gestartet – nicht über den Schalter GPS verwenden, der nur die Anzeige des eigenen Standorts auf der Karte steuert.

Vor dem Start der Freigabe beachten

Stellen Sie vor dem Start der Freigabe sicher, dass die Teamkennung der von der Einsatzleitung vorgegebenen Konvention entspricht. Falsch benannte Standortdaten erschweren die Arbeit der Einsatzleitung erheblich.

Standortverfolgung – Spur

Spurlänge

Die Spur ist nur eine Ansicht

Das Ändern der Spurlänge wirkt sich nur darauf aus, was Ihnen jeweils auf der Karte angezeigt wird. Es löscht nicht die im System gespeicherte Streckenhistorie und beeinflusst auch nicht die Länge der gespeicherten Spur. Das Ändern der Spur „löscht" die Strecke also nicht – Sie können jederzeit die längere Historie einsehen, wenn Sie möchten.

Die Standortfreigabe zeichnet die von Ihnen zurückgelegte Strecke auf. Die Strecke wird auf der Karte als Spur dargestellt – eine Linie, die zeigt, woher Sie gekommen sind.

Die Spurlänge lässt sich in den Einstellungen anpassen:

  • Standard: 30 Minuten – meist ausreichend für die Teamarbeit
  • Empfehlung für Rettungshundestaffeln: mindestens 4 Stunden – damit Sie bemerken, wenn Sie auf Ihre eigene alte Fährte stoßen
  • Für die Nachverfolgung: die gesamte Spur – stellen Sie die Spurlänge so lang ein, dass die gesamte bisher aufgezeichnete Strecke sichtbar ist

Wer teilt den Standort?

Für Fortgeschrittene: Standort auf eine Ebene teilen

Standortdaten können statt für alle sichtbar auch ausschließlich auf eine eigene Ebene geteilt werden. Das lässt sich in Übungen einsetzen, bei denen Teilnehmende die Strecken oder den Standort von Zielpersonen nicht sehen dürfen. Durch Aktivieren der Ebene können sie die Aktivität der Teams dennoch in derselben Ansicht neben ihrer eigenen Strecke verfolgen. Siehe Ebenen-Anleitung.

Mehrere Personen im selben Team können den Standort teilen. Bei Rettungshundestaffeln ist es oft sinnvoll, dass sowohl die Hundeführerin bzw. der Hundeführer als auch die Begleitperson die Freigabe aktiviert haben. Bei einer Kettensuche kann es hilfreich sein, die Standortfreigabe an beiden Enden der Kette aktiv zu halten.

Freigabe vor dem Markieren aktiviert lassen

Die Standortfreigabe hält das GPS des Telefons kontinuierlich „warm" und genau. Die Person im Team, die für Beobachtungen und Markierungen zuständig ist, sollte deshalb die eigene Standortfreigabe durchgehend aktiviert lassen – andernfalls kann die GPS-Position der ersten Markierung ungenau sein, und eine präzise Standortbestimmung kann lange dauern.

Verwenden zwei Personen im selben Team exakt dieselbe Kennung, vermischen sich ihre Strecken. Trennen Sie Teammitglieder mit der Mitgliedskennung nach dem Schrägstrich, siehe Namenskonventionen.

Energiesparmodus

Bei Android unterbricht der Energiesparmodus die Standortbestimmung, sobald der Bildschirm ausgeschaltet wird. Karttahimmeli warnt davor mit einem gelben Hinweis.

Der Energiesparmodus muss deaktiviert werden, damit die Standortbestimmung auch bei ausgeschaltetem Bildschirm im Hintergrund funktioniert. Prüfen Sie bei Problemen die Energiespareinstellungen Ihres Telefons.

Benachbarte Teams auf der Karte

Tipp für Rettungshundestaffeln

Eine Luftspur-Reaktion des Hundes kann auch von einem benachbarten Team ausgelöst werden – befinden sich Personen im Luv, kann der Hund auf deren Geruch reagieren. Ein Blick auf die Standorte benachbarter Teams auf der Karte kann viel Zeit sparen.

Bei einer weiten Zoomstufe sehen Sie die Standorte anderer Teams. Die Spur eines Teams zeigt, aus welcher Richtung es gekommen ist.

Es ist nicht empfehlenswert, dauerhaft eine so weite Zoomstufe zu verwenden, dass benachbarte Teams sichtbar sind – das stört die eigene Arbeit. Es lohnt sich jedoch, gelegentlich das größere Bild zu prüfen, besonders bevor eine Rettungshundestaffel mit der Suche beginnt.